Jugend am Werk Steiermark GmbH
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Mit neuer Energie

Vorwort von Aufsichtsrat und Geschäftsführung

Mit neuer Energie.

Die wohl wichtigste Neuerung gleich vorweg: Sandra Schimmler ist seit Beginn des Jahres 2023 neue zweite Geschäftsführerin der Jugend am Werk Steiermark GmbH. In dieser Funktion leitet sie nun gemeinsam mit Walerich Berger das Unternehmen.

Der ehemalige zweite Geschäftsführer Walter Ferk übernahm anstelle von Anna Rieder den Vorsitz im Aufsichtsrat. „Wir freuen uns sehr, Sandra Schimmler als Teil des Führungsduos willkommen zu heißen“, sagt Walter Ferk. „Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung im steirischen Sozialbereich und bringt eine enorme fachliche wie soziale Kompetenz mit.“ Sandra Schimmler ist in Graz geboren und aufgewachsen, sie studierte Erziehungswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität, lebt in einer Partnerschaft und ist Mutter eines elfjährigen Sohnes. In einem ausführlichen Interview  erzählt Sandra Schimmler mehr über sich – sie verrät ihre liebsten Songs und was Glück für sie persönlich bedeutet.

Mit frischem Wind …

Jugend am Werk gewinnt durch die Personaländerung in Aufsichtsrat und Geschäftsführung nicht nur neue Perspektiven und Energie, sondern setzt 2023 auch einige innovative Konzepte für zukünftige sowie bestehende Mitarbeitende um: Mit einer groß angelegten Ausbildungsoffensive für Fachkräfte in der Behindertenhilfe will die Sozialwirtschaft Steiermark aktiv dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Jugend am Werk ist maßgeblich an der Initiative beteiligt: Die zweijährige Ausbildung verläuft im Rahmen eines aufrechten Dienstverhältnisses und ist so in Österreich einzigartig. Kooperationspartner dieses Ausbildungsmodells sind die Steirische Arbeitsförderungsgesellschaft (StAF) und das AMS. Zusätzlich zur Joboffensive setzte Jugend am Werk die 2022 gestartete Employer-Branding-Kampagne fort, um interessierte und engagierte Bewerberinnen zu gewinnen. Sie zielt darauf ab, das Image als Arbeitgeber zu stärken, um Talente anzuziehen und zu binden. Sie kommuniziert die Unternehmenskultur, Werte und Karrieremöglichkeiten, um die Arbeitgebermarke auszubauen und sich weiter positiv abzuheben. Als wesentliche Ergänzung zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es mit dem Employee Assistance Program (EAP) für Mitarbeiterinnen seit September 2023 die Möglichkeit, externe Beratung zum Thema mentale Gesundheit in Anspruch zu nehmen.

… und vereinten Kräften …

Mentale Gesundheit spielt auch in der Begleitung von Jugend am Werk und in der Vision einer inklusiven Gesellschaft eine immer größere Rolle. So konnte im vergangenen Jahr die neue Dienstleistung Mobile Sozialpsychiatrische Begleitung erfolgreich gestartet und aufgebaut werden – mehr dazu ab Seite 40. Nachdem Jugend am Werk Housing First in Graz für Frauen in prekären Wohnsituationen nun bereits zehn Jahre lang betreut, wird die Leistung im Rahmen des vom Sozialministerium geförderten Projekts Housing First Österreich – Zuhause Ankommen ausgebaut und zudem auch in Leibnitz angeboten. Über Housing First und die vielfältigen Wohnangebote von Jugend am Werk lesen Sie hier. Und hier erfahren Sie, wie es durch InArbeit für Menschen mit Behinderung möglich ist, aufrechte Dienstverhältnisse und echtes Gehalt statt Taschengeld zu erhalten: zum Beitrag. Mit dem Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt inservice verbindet Jugend am Werk eine wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahme für Langzeitarbeitslose sowie die Unterstützung älterer Menschen im Alltag und direkt in ihrem Wohnumfeld. Damit Projekte wie dieses gelingen, ist Jugend am Werk in den Regionen gut vernetzt – mehr dazu hier.

… gemeinsam stark.

Um Innovationen voranzutreiben und die Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld gut zu begleiten, braucht Jugend am Werk starke wie verlässliche Kooperationspartner und Auftraggeber in den Regionen sowie darüber hinaus. Unter anderem dank dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen dabei stets neue Verbindungen und funktionierende Synergien. „Die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und regionalen Betrieben ermöglicht uns, Dienstleistungen flächendeckend in der Steiermark anzubieten“, sagt Sandra Schimmler, „und somit wirklich dort zu sein, wo wir gebraucht werden.“ Denn Jugend am Werk ist in Graz und den Regionen vernetzt, nachhaltig, inklusiv und vielfältig.

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