Jugend am Werk Steiermark GmbH
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Nachgefragt!

Nachgefragt!

Seit 2023 ist Sandra Schimmler, gemeinsam mit Walerich Berger, Geschäftsführerin von Jugend am Werk. Im Interview erzählt sie von Herausforderungen und Erfolgen im ersten Jahr sowie ihrer Freude am Tun.

Jugend am Werk: Liebe Sandra Schimmler, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Eindruck, als Sie 2023 als Geschäftsführerin begonnen haben?

Sandra Schimmler: Ich wurde im gesamten Unternehmen sehr wohlwollend aufgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mir ab dem ersten Tag sehr viel Wertschätzung entgegengebracht.

Was hat Sie dazu bewogen, die Leitungsposition bei Jugend am Werk anzunehmen?

Da ich seit rund 25 Jahren im Sozialbereich tätig bin, zuletzt als Leiterin des Fachbereichs Projekte, Förderungen, Arbeit und Beschäftigung und Senior*innen im Sozialamt der Stadt Graz, kannte ich die Arbeit von Jugend am Werk natürlich. Es ist ein innovatives Unternehmen mit vielfältigen Leistungen und passgenauen Angeboten. Wir reagieren auf unterschiedliche soziale und gesellschaftliche Anforderungen mit gemeinsamen Werten und Haltungen, die sich wie ein roter Faden durchziehen. Ich freue mich sehr, nun Teil des Führungsduos eines der größten Sozialdienstleister der Steiermark zu sein und dadurch noch mehr Möglichkeiten zu haben, die soziale Landschaft mitzugestalten.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht die Arbeit von Jugend am Werk besonders aus?

Wir fördern und fordern wirklich die Teilhabe aller Menschen an allen Lebensbereichen. Vernetzung, Nachhaltigkeit, Inklusion und Vielfalt sind für uns bei Jugend am Werk keine leeren Worthülsen, sondern tatsächliche Werte, nach denen wir unsere Konzepte sowie unser Handeln ausrichten.

Als Geschäftsführerin haben Sie einen vollen Kalender, auf welche Termine freuen Sie sich besonders?

Das sind tatsächlich die Standortbesuche – zu sehen, mit welchem Engagement dort gearbeitet wird. Jugend am Werk hat über die Steiermark verteilt über 140 Einrichtungen. Diese Vielfalt der Angebote und die damit verbundene Qualität macht mich stolz.

Wie wichtig ist Ihnen eine regionale Ausrichtung?

Sehr wichtig! Wir sind ein gestaltendes Unternehmen und sozialräumlich orientiert. Mit den Gemeinden sowie vielen Unternehmen verbindet uns eine gute Zusammenarbeit, aber auch mit dem Land Steiermark, dem AMS oder dem SMS. Gemeinsam werden Projekte für die Regionen entwickelt. Wo immer wir sind, findet Wertschöpfung statt und tragen wir zu einer regionalen Beschäftigungspolitik und Personalentwicklung bei. Ich bin davon überzeugt, dass wir Regionen beleben und der Abwanderung entgegenwirken. Wir schaffen aber auch Infrastruktur – erhalten Bauten durch Umbau, Zubau oder Instandsetzung. Errichten zudem auch gemeinsam mit gemeinnützigen Bauträgern Neubauten. Die Förderungen fließen in die Region und den gesamten Wirtschaftskreislauf zurück.

Mit Ihnen ist zum ersten Mal eine Frau Teil der Geschäftsführung von Jugend am Werk…

… und bereits davor hatten wir einen hohen Frauenanteil, auch in leitenden Positionen. Das Eintreten für Gleichstellung und Diversität im Unternehmen ist selbstverständlich. Bei meinen Standortbesuchen höre ich oft, wie positiv Kolleginnen und Kollegen Jugend am Werk als Dienstgeber wahrnehmen. Das freut mich sehr.

War Ihnen jemand ein Vorbild?

Meine Großtante, sie war eine soziale und starke Frau.

Gibt es ein Lebensmotto, das Sie leitet?

Gib jedem Tag eine neue Chance. Dieser Satz eröffnet mir stets wieder einen positiven Blick auf die Welt, die Menschen und das Leben.

Haben Sie einen Lieblingssong?

Das ist bei mir sehr stimmungsabhängig, doch ich habe schon zwei besondere Lieblingslieder: „Auf a Wort“ von STS und „The Best Is Yet To Come“ von Mike and the Mechanics.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Aktuell lese ich „Explodierende Kaninchen“ von Martin Murvogel, ein sehr unterhaltsames Buch mit viel Wortwitz, das auch in der Steiermark spielt.

Was bedeutet Glück für Sie?

Bei einem Cappuccino aufs Meer schauen – umgeben von meinen liebsten Menschen.

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