Jugend am Werk Steiermark GmbH
Lendplatz 35, 8020 Graz
Tel: +43 (0) 50/7900-0
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Vielfältig und vielseitig

Der Slogan von Jugend am Werk lautet: Vielfalt wirkt! Diese Vielfältigkeit spiegelt sich in den vielseitigen Angeboten und Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wider. Ob Beratung, Begleitung oder Betreuung in beruflichen, sozialen und persönlichen Lebensfragen – Jugend am Werk findet für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen individuelle Lösungen.

Von Anfang an

Kinder sehen die Welt aus ihrem eigenen Blickwinkel und die ihrer Eltern stellen sie nicht selten auf den Kopf. Elternschaft bedeutet, nicht nur für das eigene Leben, sondern auch für das der Kinder Verantwortung zu übernehmen. Diese Herausforderung kann im Alltag oft schwierig sein. Die Familienbegleiterinnen von Jugend am Werk unterstützen daher besonders Schwangere, Eltern und ihre Kinder ab der Schwangerschaft, in den ersten Lebensmonaten und wenn notwendig auch langfristig bis zum dritten Lebensjahr. Ob zu Hause oder in einem der Beratungsräume in Graz, Graz-Umgebung, Deutschlandsberg, Bruck an der Mur, Hartberg-Fürstenfeld, Leoben, Liezen, Murau/Murtal und Mürzzuschlag – die Frühen Hilfen bieten, in einer Arbeitsgemeinschaft von Jugend am Werk und LebensGroß im Auftrag der ÖGK, Familien kostenlose und vertrauliche Beratung und Begleitung in verschiedenen Lebensbereichen.

 

Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich sicher fühlen und entfalten können.

Zu Beginn des Jahres 2023 wurde das Angebot auf die gesamte Steiermark ausgeweitet und ist nun in allen Bezirken verfügbar. „Elternschaft bringt uns bereits oft genug an unsere Grenzen“, sagt Helene Grasser, Leiterin des Jugend am Werk-Geschäftsbereichs Kinder, Jugend und Familien. „Wenn unvorhergesehene Herausforderungen dazukommen wie erhöhter Bedarf an Aufmerksamkeit seitens des Kindes, existenzielle Sorgen wie Beziehungskonflikte oder psychische Erkrankungen wie postnatale Depression, sind das extreme zusätzliche Belastungen für das gesamte Familiensystem.“ Familienbegleiterinnen können in solch herausfordernden Situationen für Entlastung sorgen. „Die Bedürfnisse der Familien sind sehr vielfältig, daher arbeiten wir eng mit anderen Einrichtungen und Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zusammen, um diese gegebenenfalls in die Begleitung mit einzubeziehen“, so Grasser. Die Frühen Hilfen verbessern so die Chancen für alle Kinder und fördern ein liebevolles und unterstützendes Familienumfeld.

„Die Bedürfnisse der Familien sind vielfältig, daher arbeiten wir eng mit anderen Einrichtungen und zusammen.“

Sei dabei!

Während Kinder auf die Liebe und Sorge ihrer Eltern angewiesen sind, wollen die meisten Jugendlichen am liebsten ihr eigenes Leben leben und möglichst unabhängig von ihren Eltern sein. Mit den Jugendzentren funtastic und login in Graz sowie TimeOut in Voitsberg hat Jugend am Werk Räume für junge Menschen geschaffen, in denen sie nicht nur ihre Freizeit mit Gleichaltrigen verbringen, sondern auch an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, soziale Bindungen knüpfen, neue Fähigkeiten erlernen und sich persönlich weiterentwickeln können. Die Angebote reichen von gemeinsamen Ausflügen in den Trampolinpark über Graffiti-Workshops, Kochkurse oder Jobcoaching bis zu Jugend-Stammtischen zu diversen Themen wie beispielsweise LGBTQIA+. Das Jugendzentrum funtastic setzt besonders auf die Bereiche Musik und Sport, wie Elke Maurer, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin, erzählt: „Wir haben die Räumlichkeiten um ein Tonstudio, Sport- und Trainingsmöglichkeiten sowie einen Indoorsoccerplatz erweitert. Das funtastic ist außerdem sehr stadtteilorientiert, in unserer Arbeit mit den Jugendlichen sind wir in das soziale und kulturelle Leben der Umgebung eingebettet.“ Im Sinne von Inklusion gibt es außerdem eine Zusammenarbeit mit Neuland. Diese benachbarte Einrichtung von Jugend am Werk bietet Tagesstruktur und Wohnen für Menschen mit schweren kognitiven Beeinträchtigungen, die permanent auf intensive Betreuung angewiesen sind.

 

Gemeinsam stark

Zusammen ist man weniger allein, heißt es. Und genau das denken sich wohl auch die Gründerinnen und Gründer der rund 190 aktiven steirischen Selbsthilfegruppen und -organisationen. Um die Angebote besser zu vernetzen, eine allgemeine Anlaufstelle für Betroffene sowie eine Service- und Kontaktstelle für Gründerinnen zu bieten, wurde bereits 2016 die Selbsthilfe Steiermark unter der Leitung von Jugend am Werk eingerichtet. „Wir organisieren unter anderem Netzwerktreffen für Gruppenleiterinnen, Workshops zu Themen wie Webauftritt oder Moderation und unterstützen Gründerinnen bei organisatorischen Fragen“, sagt Elisabeth Bachler, Teamleiterin der Selbsthilfe Steiermark. Der Austausch mit anderen Betroffenen sei besonders wichtig und ein wesentlicher Baustein einer guten Gesundheitsversorgung. Selbsthilfe bedeutet für die meisten Teilnehmerinnen vor allem eines: sich nicht mehr alleine fühlen, so Bachler weiter: „Selbsthilfe ist in ihrer bunten Vielfalt ein ganz wichtiger Beitrag und spielt eine wesentliche Rolle, wenn es um die Gesundheit der Menschen geht. Die Selbsthilfegruppen in der Steiermark decken an die 100 verschiedene Gesundheitsthemen ab. Unter dem Motto ‚Gemeinsam sind wir mehr als die Summe aller Teile‘ wollen wir die vielfältigen Angebote sichtbar machen und das ehrenamtliche Engagement in der Steiermark insgesamt fördern.“ Es gibt kein Universalrezept für ein gutes, gesundes Leben, doch es gibt individuell passende Zutaten, damit daraus ein gelingendes Leben wird.

 

 

 

 

Vielfältig und vielseitig

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